Designwettbewerb regiomove-Ports

Adresse: Region Mittlerer Oberrhein (Hagsfeld und Forbach)
Auftraggeber: Stadt Karlsruhe/ regiomove
Ansprechpartnerin: Frau Prof. Karmann-Wössner                 (Tel. 0721/133-61 00)
Wettbewerbsteam: Mathias Christoffel, Margrit Dekorsy-Wassmer, Sandra Zieger, Marcia Türk
Berater:
ASTOC Architects and Planners, Lunalicht                   (Prof. Matthias Friedrich), Ingenieurgruppe Bauen
Bearbeitungszeit:
Mai 2019

regiomove will Möbilitätsstationen in Karlsruhe und den umliegen- den Regionen errichten, um geteilte Mobilität und dessen Ver- knüpfung mit dem ÖPNV zu organisieren. Für die Ausstattung der sogenannten „Ports“ sollte ein Modulsystem entwickelt werden. Nicht nur Haltestellendächer und Fahrraddächer, sondern auch Ladestationen und Verleihstationen für E-Scooter und E-Bikes sollten integriert werden.

Dreh- und Angelpunkt des Ports ist eine Platzfläche, die als ruhiger Orientierungsraum idealerweise an einer Wegkreuzung angelegt wird. Damit wird im direkten und übertragenen Sinne ein „Roter Teppich“ für die Port-Nutzer ausgerollt. Ergänzende An- gebote wie Kioske und Bücherschränke erhöhen die Aufenthalts- qualität des Quartiersplatzes und werben mit für das regiomove-Konzept.

Der Entwurf sieht eine Reihe von Stahlbetonstelen vor, die als Klammer für alle Informationen zur Benutzung sowie für Fahr- kartenautomaten und weitere ergänzende Angebote dienen. Die mit 4,50m höchste Stele ist Landmarke und zugleich Uhrturm. Alle Stelen verstehen sich als Signets für regiomove und können auch neben bestehenden Elementen aufgestellt werden, um die Zugehörigkeit zu regiomove-Ports zu signalisieren.

Die einfachen Dachsysteme im 1,20m – Raster sind Stahl-Glas-Konstruktionen. Die Rückwandverglasung ist mit einem stilisierten Netzplan bedruckt. Die unterseitige Beleuchtung der Dachträger erzeugt auch  nachts ein signifikantes Bild für den Port.