Werkstatt Schönbuchbahn Böblingen

Adresse: Bahnhof Böblingen
Bauherr: Zweckverband Schönbuchbahn
Ansprechpartner: Herr Springer (Tel. 07031 / 663-1887)
Projektleitung: Mathias Christoffel, Reinhard Singer (als Mitglied der INGE Schönbuchbahn mit TTK und Signon)
Mitarbeit: Margrit Dekorsy-Wassmer, Sandra Zinkgraff, Torsten Neuberger, Sebastian Nitka
Leistungsphasen: HOAI 1 – 9
Planungs- und Bauzeit: 2010 – 2019
Neubau: BGF ca. 34.240 m²
Baukosten Gesamtprojekt: ca. 14,2 Mio.€ netto (KG 200, 300, 400 und 600)

Im Jahr 2010 begannen Voruntersuchungen für den Bau einer Betriebswerkstatt für die neu anzuschaffenden elektrifizierten Fahrzeuge der Schönbuchbahn.
Der Werkstattneubau ist Teil des abschnittsweise zweigleisigen Ausbaus und der Elektrifizierung der Schönbuchbahn von Böblingen nach Dettenhausen.
Die Werkstatthalle beinhaltet eine räumlich separierte Waschbahn mit integrierter Grube, ein Wartungsgleis mit Grube, Seitengruben und Dacharbeitsbühnen sowie einen Reparaturstand mit Unterflurhebeanlage (vier Gleisbrücken). Abstellhalle und Waschhalle sind getrennt durch Innentore, weil sie unterschiedliche Raumklimata bzw. Temperaturen aufweisen. Durch die „Dachlaterne“ wird der innere Werkstattbereich natürlich belichtet.
Hinter der Werkstatthalle können drei Fahrzeuge witterungsgeschützt und frostfrei abgestellt werden.
Der zweigeschossige Werkstatt- und Sozialtrakt mit Verwaltungsabteilung und Leitstellenraum ist direkt an die Halle angedockt.
Der hochbeanspruchte Hallenboden wird als fugenloser, oberflächenfertiger Aufbeton aus Zweikomponenten-Schnellzement ausgeführt.
Die Gebäudehülle wird durch eine Kombination aus Profilbauglas in unterschiedlichen Qualitäten (je nach klimatischen Anforderungen) und vorgeblendeten Verkleidungen aus gelochten Trapezblechen bestimmt.
Alle Dachflächen sind weitgehend extensiv begrünt. Die Aufstellung von PV-Modulen ist vorbereitet, soll aber erst nach Verbrauchsmessungen realisiert werden.